Start Allgemein Netzbetrug unseriöse Kreditangebote auf sozialen Netzwerken

unseriöse Kreditangebote auf sozialen Netzwerken

Nicht immer erhalten Kreditsuchende einen gewünschten Kredit. So kann es sein, dass die Bank
einen Kreditwunsch aufgrund mangelnden Einkommens, negativer Schufa-Einträge oder
anderweitiger Gründe ablehnt. Eben hier locken regelmäßig Kreditangebote auf sozialen Medien,
beispielsweise in Facebook Gruppen oder auf Whatsapp, die ein schnelle und problemlose
Geldbeschaffung versprechen. In diesem Zusammenhang sind vor allem zwei Vorgehensweisen
bekannt.
 
Schützen Sie sich vor Online Betrüger✅ photo_2021-03-14_23-31-33 unseriöse Kreditangebote auf sozialen Netzwerken

So gibt es einerseits viele Betrüger, die mit einem Kredit zu besonders günstigen Konditionen werben. Hier behaupten die Anbieter dann beispielsweise, dass sie Kleinunternehmern während der Corona Krise helfen wollen und deshalb ihr Kapital einsetzen, um günstige Kredite zu gewähren. Andere Betrüger geben sich wiederum als Kreditunternehmen aus, das auf online Finanzgeschäfte spezialisiert ist. Dementsprechend kann es sein, dass das Opfer des Betrugs ausführliche Informationen erhält, die den Anschein eines offiziellen Kreditvertrags erwecken. Die angedachten Zinsen orientieren sich zudem stets an den marktüblichen Konditionen, so dass manche Nutzer glauben, es würde sich um ein seriöses Angebot handeln. Wer sich dann bei den Betrügern meldet, wird in ein kurzes Gespräch verwickelt, bei dem die Betrüger mehr über einenerfahren wollen. Schließlich müssten sie mehr über einen wissen, um entscheiden zu können, ob man sich für den Kredit qualifiziere. Zudem sei diese Datenabfrage Teil der Geschäftsbedingungen. Am Ende des Gesprächs und nachdem alle Daten abgefragt wurden versprechen die Täter dann, dass der Kredit bald dem eigenen Konto ausgezahlt werde. Das passiert natürlich nie. Stattdessen verkaufen die Täter die Informationen weiter oder nutzen sie selbst, um online Waren per Rechnung zu kaufen oder anderweitigen Betrug zu tätigen.

Andererseits versprechen viele Betrüger den Interessenten nicht nur einen Kredit, sondern gleich eine Schenkung. Als Grund geben die Täter dann eine mit Details ausgeschmückte Geschichte an, warum sie über so viel Geld verfügen und es doch nicht mehr gebrauchen können. Häufig werden als Gründe etwa eine schwere Erkrankung, eine Scheidung oder Geschäftsaufgabe genannt. Da der Betrüger das Geld deshalb nicht mehr brauche oder ohnehin genug habe, würde er gerne anderen helfen, die es dringend benötigen. Wer dann auf dieses Angebot reagiert, wird in ein Gespräch verwickelt, bei dem die Betrüger versuchen die persönlichen Daten abzufragen. Auch hier brechen die Betrüger den Kontakt ab, sobald sie die gesuchten Informationen erhalten haben.

In beiden Fällen suchen die Betrüger zudem das persönliche Gespräch auf einer anderen Plattform. Nachdem es etwa auf dem Facebook Marketplace zum Erstkontakt kam, bittet der Betrüger dann um eine Kontaktaufnahme per Whatsapp oder E-Mail. Bereits dann sollte klar sein, dass es sich um einen Betrug handelt. Des Weiteren gilt auch hier, dass die persönlichen Daten online nie in dieser Form geteilt werden sollten. Wer in einer Facebook Gruppe auf ein solches verdächtiges Profil stößt, kann dieses zudem dem Gruppenadmin melden, damit es aus der Gruppe entfernt werden kann.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Neueste Blogbeiträge

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen