Start Allgemein Netzbetrug SMS-Betrug mit Paket-Benachrichtigungen: Die neueste Masche der Online Betrüger

SMS-Betrug mit Paket-Benachrichtigungen: Die neueste Masche der Online Betrüger

Die Corona-Pandemie tut ihr Übriges, einen bereits bestehenden Trend zu verstärken: Der Online-Handel boomt. Dementsprechend gibt es auch mehr Verbraucher, die sehnsüchtig auf Pakete warten. Dabei hilft die Sendungsverfolgung – ein Dienst, der mittlerweile von allen großen Versandunternehmen angeboten wird.

Anbei ein Beispiel

Schützen Sie sich vor Online Betrüger✅ 162026792_480238062996823_1651458425318381753_n SMS-Betrug mit Paket-Benachrichtigungen: Die neueste Masche der Online Betrüger
SMS-Betrug mit Paket-Benachrichtigungen:

Die installierte Schadsoftware hat die Berechtigungen, SMS- und MMS-Nachrichten zu verschicken. Darüber hinaus ermöglicht sie Online Betrügern, das infizierte Smartphone auszuspionieren und sogar fernzusteuern. Bei den Nummern, von denen die weiteren SMS eintreffen, handelt es sich oftmals um Handynummern mit gleicher Vorwahl und fortlaufenden letzten Ziffern. Die Bedeutung davon ist bisher nicht klar: Vielleicht handelt es sich um den Programmierfehler einer installierten App, sehr wahrscheinlich ist aber auch, dass die SMS von anderen infizierten Geräten versendet werden.

Der SMS-Betrug mit Paket-Benachrichtigungen ist nicht lokal begrenzt, sondern wurde schon bundesweit gesichtet. Abgewandelte Versionen der Masche sind bereits im Umlauf: Der Text lautet in einigen Fällen “Das Paket wurde zugestellt…” und wird von einem Link mit der Endung tinyurl.com gefolgt. Auch von Versionen in anderen Sprachen, so zum Beispiel einer türkische Variante, wurde bereits berichtet.

Was tun, wenn Sie eine derartige Nachricht erhalten?

Öffnen Sie unter keinen Umständen Links, die Ihnen ungefragt und unerwartet zugesendet werden. Fragen Sie den Absender nach dem Ziel des Links, wenn er Ihnen bekannt ist.
Lassen Sie keine Installationen von externen Apps auf Ihrem Gerät zu. Das ist insbesondere bei Android-Geräten eine große Gefahrenquelle.
Deaktivieren Sie in den Sicherheitseinstellungen generell die Installation von Apps aus fremden Quellen. Geben Sie hierfür in der Suchfunktion der Einstellungen “unbek” ein – das führt Sie zum entsprechenden Unterpunkt. Dann ist die Installation von Software nur noch aus dem Google-eigenen Play Store möglich.
Kontaktieren Sie Ihren Mobilfunkprovider, um eine Drittanbietersperre einzurichten. Das schützt vor hohen Telefonrechnungen.
iOS-User sollten bei dieser Betrugsmasche per SMS relativ sicher sein, da die Schadsoftware auf Androidgeräte ausgerichtet ist. Nichtsdestotrotz gilt auch hier die Grundregel: Nicht auf unbekannte Links klicken!
Keine Panik! Nur weil Sie die SMS erhalten haben, bedeutet es nicht, dass Ihr Gerät schon infiziert ist. Haben Sie unter Android keinen Link angeklickt und keine App installiert, ist Ihnen nichts gravierendes passiert.

Was tun, wenn Sie auf den Link geklickt haben und selbst die SMS weiterverbreiten?

Aktivieren Sie den Flugmodus.
Informieren Sie Ihren Netzprovider.
Richten Sie umgehend eine Drittanbietersperre ein.
Prüfen Sie, ob Ihnen durch SMS-Kosten bereits ein finanzieller Schaden entstanden ist.
Erstatten Sie Strafanzeige bei einer lokalen Polizeidienststelle. Dabei sollten Sie so viele Beweismittel wie möglich zur Verfügung stellen: Das Smartphone selbst, Screenshots, evtl. Kostennachweise etc.
Starten Sie Ihr Gerät im sogenannten abgesicherten Modus und deinstallieren Sie verdächtige Apps, hinter denen sich die Schadsoftware verstecken könnte. Anleitungen hierfür finden Sie individuell auf Ihr Gerät zugeschnitten im Internet.
Im Worst-Case-Szenario ist die Zurücksetzung des Geräts in den Werkszustand notwendig, um den Virus komplett zu löschen

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